Yasd
Mein Tag beginnt
bereits um sechs Uhr mit dem Lustwandeln durch den prächtigen Garten. Um acht
Uhr geht die Fahrt zu den Türmen des Schweigens. Hier legten die Zoroastrier
früher ihre Toten den Geiern zum Frass. Der Grund lag darin dass diese
Glaubensgemeinschaft, die über eintausend Jahre Staatsreligion war, die vier
Elemente – Erde, Feuer, Wasser, Luft – nicht mit Leichen verschmutzen wollten.
Yasd ist heute noch das Zentrum dieser einst mächtigen Religion mit aktuell geschätzten
30‘000 Gläubigen im Iran. Nach Besichtigung und Besteigung einer der beiden
Türme geht es weiter zur Freitagsmoschee mit ihren geschwungenen Arkaden. Nach
einer Siesta fährt uns der Taxifahrer direkt zum Coiffeur. Fabrice wurde von
Dorkas und Simone überredet seinen Bart stutzen und seine Haare schneiden zu
lassen. Nie wieder wird Haare schneiden so günstig sein: 100‘000 Rial, was CHF
3 entspricht. Um 17.30 Uhr treffen wir im „Sportcenter“ ein, wo Iranisches
Krafttraining in der Gruppe dargeboten wird. Ich begegne einer jungen Frau aus
Lausanne, die von Land und Leuten ebenfalls begeistert ist. Vor ihrer Abreise
wurde die Sicherheit im Iran von ihren Bekannten dermassen hinterfragt, dass
sie am Tag der Abreise völlig
verunsichert war. Es ist doch erstaunlich, wie die westliche Propaganda auf die
Menschen wirkt. Einmal mehr rundet ein leckeres iranisches Buffet den Tag ab
und einmal mehr geniesse ich den Espresso in der Gartenanlage.
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| Hotel Papageien |
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| Hoteleingang |
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| Turm des Schweigens im Hintergrund |
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| "Geier" des Turms des Schweigens |
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| Besuch im Feuertempel der Zoroastrier |
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| Afternoon Tea in Yasd |
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| Fabrice beim Coiffeur - unter strenger Beobachtung |
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| Der Finish mit dem Pinsel |
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| Abendstimmung in Yasd |
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