Samstag, 21. September 2013

Die Reise nach Teheran


Um 07 Uhr fährt unser Zug in Bern ab und um 12 Uhr kommen wir - Fabrice und ich - am "Fernbahnhof Frankfurt Flughafen". Michelle unsere Tochter, die in Wiesbaden lebt, erwartet uns bereits und steht für uns am Check-in Schalter in der langen Warteschlange. Die zahlreichen Passagiere mit unglaublich viel Gepäck machen uns stutzig. Wir erfahren dass Air Iran 35 kg Gepäck pro Person erlaubt (auch für Economy Passagiere). Ob das mit dem Embargo zusammenhängt?
Bei McD geniessen wir  mit einem Hamburger letztmals vor unserem Flug ins Reich des Bösen"europäische" Kost!
Erstaunt sind wir als am Gate neben Teheran als Ziel ebenfalls Ljubljana als Zwischenlande Destination aufgeführt ist. Iran Air fliegt von Teheran mit vollem Tank nach Frankfurt. Aufgrund des Embargos wird ihnen der Kauf von Kerosin verweigert. Obwohl Slowenien auch in der EU ist und somit die Sanktionen unterstützen sollte, wird die Maschine in Ljubljana aufgetankt! Mich erstaunt dass wir beim Auftanken in der Maschine bleiben dürfen/müssen. Bei Kleinflugzeugen wäre dies undenkbar. Andere Regeln für die Grossen oder Umgehung von Handling Fees am Flughafen?
An Bord des Airbus 300-600 stellt Fabrice fest, dass es kaum Männer mit Bärten hat, was eigentlich nicht unseren Vorstellungen entspricht.15 Minuten vor der Landung wird es unruhig an Bord: Alle Frauen decken ihre Haare mit Kopftüchern und einige wechseln die Kleider.
Beim warten auf unser Gepäck lernen wir die Reiseleiterin und unsere "Gspänli" für die nächsten 14 Tage kennen.












Während der einstündigen Fahrt ins Stadtzentrum von Teheran fällt auf dass die gesamte Länge der Autobahn beleuchtet ist. Wenig Werbung entlang der Strasse und überhaupt keine westlichen, bekannten Marken-Plakate sind zu sehen. Dafür haushohe Portäts von Geistlichen mit Truban. Im Vorbeifahren wirkt die Stadt sauber und die Häuser modern.
Das Hotel Laleh (vor der Revolution Hotel InterContinental) überrascht durch die moderne Lobby. Enttäuscht sind wir jedoch von der Nasszelle des Zimmers, das bei uns wohl eher in einem Ein- oder Zweistern-Hotel zu finden wäre.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen